Erhard Ludwig

Adresse

Erhard Ludwig
90762 Fürth
Link: Ludwig-Erhard-Stiftung
Franken, Deutschland

Standorte: Fürth
Anzahl der Mitarbeiter: Keine Angaben Mitarbeiter
Umsatzentwicklung: Keine Angaben
Branche: Keine Angaben

Schwerpunkte (Tätigkeit), Spezialitäten (Produktionsverfahren, besondere Stärken), Auszeichnungen, Ehrungen, Preise, etc.

Schwerpunkte:
"Gründungsvater" der Bundesrepublik Deutschland

Spezialitäten:
Begründer der Sozialen Marktwirtschaft und des Wirtschaftswunders in Deutschland

Auszeichnungen:
Liebevoll wurde er als "Vater der D-Mark" bezeichnet.

Motto, künftige Vorhaben und Pläne

Motto:
Wohlstand für alle

Danke

Die Ludwig-Erhard-Stiftung wird entsprechend ihrer Satzung auch weiterhin die Fortentwicklung und Stärkung der sozialen Marktwirtschaft in der Politik und in der Wirtschaft durch staatsbürgerliche Erziehungs- und Bildungsarbeit sowie durch eine wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Wirtschaft und der Ordnungspolitik fördern.

Werte

Markt und Menschen

Indirect-Marketing (Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Öffentlichkeit ...)

Die Ludwig-Erhard-Stiftung wurde im Jahr 1967 durch den Altbundeskanzler Herrn Prof. Dr. Ludwig Erhard in Bonn gegründet.

Die Stiftung richtet sich vor allem an junge Erwachsene und fördert den akademischen Nachwuchs.

Mittels Publikationen und Vorträgen zielt die Stiftung darauf ab, Verständnis für eine Politik der Mitte und der Verständigung zu wecken und zu entwickeln.

Die Ludwig-Erhard-Stiftung lobt Preise für Wirtschaftspublizistik sowie für Verdienste um die Soziale Marktwirtschaft aus. Die Entscheidungen über die Preisträger werden von einer Jury sowie von der Mitgliederversammlung getroffen.

Aktivitäten

Erfolgserlebnisse und Ergebnis
Ludwig Erhard (1897-1977) - Ein Franke bringt ein Wunder

In Deutschlands Stunde Null ist Ludwig Erhard schon 48 Jahre alt. Ein kriegsversehrter Artilleriesoldat aus dem Ersten Weltkrieg. Ein Mann, der den Kaiser gehen sah und die Weimarer Republik. Und nun? Nun liegt Deutschland völlig in Trümmern. Nazi-Diktatur, verlorener Krieg, vier Sektoren mutloser Steinwüste. Die Währung sind Zigaretten, die Zustände katastrophal und der einzige funktionierende Markt ist der Schwarzmarkt. Es sieht nicht danach aus, aber dieser Mann in den besten Jahren hat noch eine große Zukunft vor sich. Er wird eine ganze Bundesrepublik mitnehmen. Ludwig ist ein Fürther Junge. Ein Franke. Strebsam, bescheiden, solide. Nach dem Schulbesuch die kaufmännische Lehre und danach der Eintritt ins elterliche Geschäft. Nichts Aufregendes, man macht so mit. Der Erste Weltkrieg dann ein Wendepunkt in seinem Leben. Er wird schwer verwundet, kann seinen Beruf nicht mehr ausüben. Keine Zeit den Kopf hängen zu lassen, eher Zeit etwas anderes zu tun. Er nimmt ein Studium der Soziologie und Wirtschaftswissenschaften auf. Das Zeug dazu hat er und 1929 wird er ein Doktor der Wirtschaftswissenschaften. Erhard stellt sich den unterschiedlichsten Aufgaben, auch der Förderung wissenschaftlicher Arbeiten zu wirtschaftspolitischen Themen. Zudem wird er einer der Väter der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Während des II. Weltkrieges tat Ludwig Erhard etwas Unerhörtes. Er dachte wissenschaftlich über das Kriegsende nach und wie eine dauerhafte Friedensordnung aussehen könnte. Das war verboten. Ja, er ging 1944 in seiner Denkschrift über "Kriegsfinanzierung und Schuldenkonsolidierung" ganz nüchtern davon aus, dass Deutschland den Krieg verlieren werde. Das war mutig. Und lebensgefährlich. Der Mann mit der Zigarre ging seinen Weg. Politisch war er einwandfrei. Die Amerikaner schätzten das nach dem Krieg. Sie schätzten auch die enormen Kenntnisse des Wirtschaftssachverständigen und wiesen ihm kommunale Aufgaben zu. Wenig später, im Oktober 1945, wurde er zum Wirtschaftsminister in Bayern ernannt. Die Trümmer wurden weggeräumt, Strukturen geschaffen und Betriebe aufgebaut. Für jedermann sichtbar. Und auch Erhard arbeitete hart für Deutschland. Nicht für jedermann sichtbar. Auf keinen Fall für jedermann sichtbar. Streng geheim saß er einer Expertengruppe vor, die die Währungsreform vorbereitete. Im Juni 1948 wurde sie in den westlichen Besatzungszonen Deutschlands vollzogen. Faktisch wohl die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland. "Vater der D-Mark" wird man Erhard nennen. Später auch "Vater des Wirtschaftswunders" und "Vater der Sozialen Marktwirtschaft". Den Mann, der von Fotografien meist ernst und mit der unvermeidlichen Zigarre blickt und der seine Kräfte in den Dienst Deutschlands gestellt hat, wird man 1949 auch Bundeswirtschaftsminister und 1963 Bundeskanzler nennen. Am 5. Mai 1977 stirbt Ludwig Erhard in Bonn. Dem Franken, der mit seinen Ideen als Begründer der Sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders in die Geschichte einging, sollte die Wirtschaft nie zum Selbstzweck werden, sondern "Wohlstand für alle" ermöglichen. Eine den Menschen in den Mittelpunkt stellende Wirtschaft war ihm Garant für Frieden und Sicherheit. (von Markus Häggberg)

Anregungen an andere Menschen, Unternehmen und die Politik

Eine Stiftung ist eine hervorragende Möglichkeit, persönliche Werte auch nach dem eigenen Ableben weiter entwickeln zu lassen und zu fördern.
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