Weyermann Sabine

Adresse

Weyermann Sabine
Brennerstrasse 17-19
96052 Bamberg
Link - Weyermann Malzfabrik
Oberfranken, Deutschland

Standorte: Bamberg
Anzahl der Mitarbeiter: bis 100 Mitarbeiter
Umsatzentwicklung: Keine Angaben
Branche: Brauereien

Schwerpunkte (Tätigkeit), Spezialitäten (Produktionsverfahren, besondere Stärken), Auszeichnungen, Ehrungen, Preise, etc.

Schwerpunkte:
Achtsamkeit - Wertschätzung - und Menschlichkeit

Spezialitäten:
Die Weyermann-Familie umfasst nicht nur alle Familienmitglieder, sondern auch die Mitarbeiter - und alle Kunden sind Freunde der Familie.

Motto, künftige Vorhaben und Pläne

Motto:
Es gibt immer eine Lösung

Werte

Vertrauen und Wertschätzung

Indirect-Marketing (Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Öffentlichkeit ...)

Familientradition und Fachkompetenz seit über 130 Jahren ... Tag für Tag!


Aktivitäten

Bezeichnung der Aktivität:
Eine Frau macht Eindruck - weltweit und in rot-gelb

Beschreibung der Aktivität:
Von der Malzfabrik aus Bamberg zum Weltmarktführer für Spezialmalze

Erfolgserlebnisse und Ergebnis
Sabine Weyermann – Von der Normalität einer Ungewöhnlichen

Sabine Weyermann steht einem Unternehmen von Weltgeltung vor. Und ist dabei so ganz und gar normal geblieben. Aber stopp, eigentlich ist das so nicht richtig. Denn: Sabine Weyermann ist besser als nur normal. Ihr Handeln und Wirken erscheint von besonderer Lebensbejahung geprägt, ist es doch im natürlichen Wechsel von Geben und Nehmen - Nehmen und Geben, dienlich eingebunden.

Die Bambergerin weiß um ihre Wurzeln. Gerade darum möchte Sabine Weyermann diese Wurzeln auch gießen. Wer ihr Handeln verfolgt, gewinnt schnell den Eindruck eines Menschen, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Die Welt stellt an den Menschen viele Fragen und Sabine Weyermann will sie für sich beantworten. Wie erhalte ich mein Unternehmen erfolgreich? Wie erhalte ich meine Mitarbeiter gesund? Wie kann ich mich für die Allgemeinheit einbringen? Fragen über Fragen, denen die sympathische Unternehmerin gestaltend gegenübertritt.

Die geschäftsführende Gesellschafterin des Bamberger Weltmarktführers für Spezialmalze, Weyermann®, übernahm 1990 gemeinsam mit ihrem Mann Thomas Kraus-Weyermann das Unternehmen. Seither hinterlässt die Dame im operativen Geschäft ebenso Spuren, wie im fürsorglichen Umgang mit Mitarbeitern. Sabine Weyermann würde das anders ausdrücken, sie würde von Familie sprechen. Als Mitglied der Weyermann®-Familie darf man sich der Fürsorge Sabine Weyermanns sicher sein. Nehmen und Geben. Jedoch hat die Fürsorge in dem Unternehmen viele Gesichter. Persönliches Wachstum eines jeden einzelnen Mitarbeiters ist erwünscht. Dort, wo die Schnittstelle zwischen Herausforderung, Karriere und Freude verläuft, bringt Sabine Weyermann die Kunst der Menschenführung ein. Eine der modernsten Versackungsanlage weltweit ist so betrachtet nur das Ergebnis des geweckten Eifers, die Platzierung am Weltmarkt ist nur die Frucht einer Unternehmensphilosophie, die auf den Menschen setzt. Weyermänner® sind bestens ausgebildet. Bestes Beispiel geben die Mitarbeiter ab, die mit Kundenkontakt betraut sind. Sie sind Mälzer aus Leidenschaft, Menschen mit einem starken Bekenntnis zum Beruf und daher höchst verständig in Sachen Brauhandwerk. Lehrgänge hier, Fortbildungen dort, gerne auch eine zweite Berufsausbildung, das soll allen Weyermännern® offen stehen, wird unterstützt und gefördert.

Als Sabine Weyermann 1990 die Leitung übernahm, erkannte sie schnell, dass das, was ein Unternehmen erfolgreicher macht, der innewohnende Geist ist. Firmen, seien sie auch noch so groß, sind durchaus organische Gebilde; sie bestehen aus Menschen und die sind nun mal Gewohnheitstiere. Nun gibt es Chefs, die schieben ihre Belegschaft, andere ziehen an ihr und wieder andere treten sie. Sabine Weyermann schuf Freude durch Inspiration. Lustvolles Arbeiten, Mitarbeiten, Mitdenken, Mittun. Wöchentlich nimmt sich die Chefin Zeit, um den Ideen und Verbesserungsvorschlägen der Mitarbeiter Raum zu geben. Nicht selten auch Raum zur Entfaltung. Mit diesen Mitarbeitern, die lernwillig, eifrig und darum besonders gut arbeiten, bewährt sich Weyermann® durch engagiertes Spezialistentum am Weltmarkt. Mit diesem Pfund hat die Bamberger Spezialmälzerei aber auch erfolgreich eine Nische am Weltmarkt besetzt. Heute verfügt das Unternehmen über eine vorbildliche und einmalige Versuchsbrauerei, in der auch höchst ungewöhnliche Rezepturen erprobt werden, zur Verfügung stehend für Privatpersonen und Geschäftspartner. Brauend Freunde gewinnen, das geht. Gerne auch in den Geschmacksrichtungen Majoran oder Safran. 80.000 Tonnen Malz an rund 3.000 Kunden aus der Brau- und Lebensmittelindustrie auf der ganzen Welt sprechen eine deutliche Sprache.

Sabine Weyermann hinterlässt Spuren. Sozial und doch ökonomisch, Freiheiten gewährend und doch Spitzenleistung erbringend, so folgt die fränkische Spezialmälzerei ihrem Kurs. Wer an Deck des Schiffes ist, wer sich – um sich der Seemannssprache zu bedienen - am Wind bewegt, wer sich für das Unternehmen einsetzt, für den setzt sich auch das Unternehmen ein. Auch vorbeugend und auf den Erhalt der Gesundheit bedacht. Nur ein Beispiel aus der jüngeren Zeit zur Veranschaulichung: Sabine Weyermann ermöglichte es ihren Mitarbeitern, einmal pro Monat während der Arbeitszeit eine Fußpflege in Anspruch zu nehmen. Auf Kosten des Hauses - versteht sich. Dies ist nur eine der gesundheitsfördernden Maßnahmen, die Sabine Weyermanns fürsorglichen Geist atmet. Vorsorgeuntersuchungen, Massagen, ausreichend alkoholfreie Getränke, täglich frisches Obst und vieles mehr verstehen sich von selbst.

Aufmerksamkeit und Wertschätzung: Begriffe die für Sabine Weyermann aber nicht nach Feierabend an Bedeutung verlieren und hinter dem Werkstor bleiben. Auch wenn sie privat ist, bleiben ihre Augen offen, bleibt ihr Blick geschärft für die Möglichkeiten, sich in ihr Bamberg einzubringen. Nehmen und Geben. Überhaupt: Bamberg. Ihre Heimat, ihr Umfeld, ihre Stadt. Seine Menschen. An manche von ihnen erinnern nur noch „Stolpersteine“, also in den Boden eingelassene Messing-Gedenktafeln für NS-Opfer, eingelassen im Trottoir der letzten selbst gewählten Wohnstatt dieser Menschen. Im Zuge eines Gedenkaktes für diese Menschen machte auch Sabine Weyermann dem Andenken dieser Menschen ihre Aufwartung und polierte als bekannte Bamberger Persönlichkeit von der Presse weitgehend unbemerkt diese Gedenksteine. Ein ganz persönliches Anliegen, wie sie sagte. "Ich finde es richtig, ehemaligen Bambergern die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die ihnen zusteht. Immer, wenn ich einen Stolperstein sehe, bleibe ich stehen und schaue, wer hier gewohnt hat. Es ist fast schade, dass die Steine keine echten Stolpersteine sind." Menschen sind ihr wichtig, beruflich und privat. Geben und Nehmen - Nehmen und Geben.

(von Markus Häggberg)



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